Termine & Ereignisse

Termine & Ereignisse

Ingo Nussbaumer: Lichte Nacht der Iris / The Rainbow’s Missing Colours

Eröffnung der permanenten Lichtinstallation

Wann: Samstag, 18.6.2022, 13 Uhr

Besonderheit: Die Eröffnung findet nur statt, wenn für diesen Tag Sonnenschein vorhergesagt ist. Wir werden hier auf dieser Homepage spätestens am Do, 16.6.2022 bekanntgeben, ob das Ereignis verschoben werden muss (sollte das nötig werden, so wäre ein erster denkbarer Ersatztermin: Sonntag, 19.6.2022, 13 Uhr; andernfalls wird die Eröffnung im September 2022 nachgeholt werden)

Gute Nachricht: Da für den 18.6.2022 Kaiserwetter vorausgesagt ist, findet die Vernissage definitiv statt

Wo: Deutsches Romantik-Museum (DRM), Großer Hirschgraben 21, 60311 Frankfurt am Main

Es reden: Anne Bohnenkamp-Renken (Direktorin des DRM), Olaf L. Müller (Naturphilosoph) und der Künstler

Anmeldung: Bitte melden Sie sich an unter info@freies-deutsches-hochstift.de

Hier finden Sie eine Beschreibung der Installation

Buchpremiere – Ultraviolett

Wissenschaftsphilosophisches Kolloquium zur Feier der Neuerscheinung: Olaf L. Müller, Ultraviolett – J. Ritters Werk und Goethes Beitrag (Wallstein-Verlag, erschienen im Dezember 2021)

Wann: Dienstag, 7.12.2021, 18 bis 20 Uhr

Wo: Humboldt-Universität (HU), Senatssaal, Unter den Linden 6, 10117 Berlin

Eintritt: wegen der Seuche nur für Mitglieder des Wissenschaftsphilosophischen Kolloquiums an der HU; es gelten die 3G-Regeln mit Registrierung per QR-Code an den Eingangstüren oder per Papier am Eingang

Die Präsidentin der Humboldt-Universität Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst moderiert ein Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Jutta Müller-Tamm (Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität), dem Wissenschaftshistoriker Prof. Dr. Friedrich Steinle (Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- & Technikgeschichte der Technischen Universität) sowie dem Autor

Eine Aufzeichung der Veranstaltung finden Sie hier:

Verweile doch: Ultraviolett! Goethe und Ritter erforschen das Licht

Vortrag mit Experiment an der Ritter-Station im Deutschen Romantik Museum zur Feier der Neuerscheinung: Olaf L. Müller, Ultraviolett – J. Ritters Werk und Goethes Beitrag (Wallstein-Verlag, erscheint am 29.11.2021).

Wann: Donnerstag, 25.11.2021, 19 bis 21 Uhr

Wo: Deutsches Romantik Museum, Auftakt im Arkadensaal, Eingang: Großer Hirschgraben 23-25, 60311 Frankfurt am Main

Eintritt: für Nicht-Mitglieder des Freien Deutschen Hochstifts 10 €, begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich

Schon im Mai 1792 hätte Goethe im Zuge seiner Farbstudien fast das UV-Licht entdeckt; in der Folge tauschte er sich mit dem in Jena ansässigen jungen Physiker Johann Wilhelm Ritter über seine Experimente mit dem Spektrum aus. Diesem gelang es im Februar 1801, das UV-Licht nachzuweisen. Später wiederholte er den Nachweis mit Mitteln, die Goethe ihm an die Hand gegeben hatte. Ritter jubelte: „Dieser Versuch sieht einem Zauber ähnlich, indem hier Finsterniß selbst Licht zu erzeugen scheint“. Die Variante des im Deutschen Romantik-Museum gezeigten Experiments, die wir zunächst gemeinsam in Augenschein nehmen werden, ist eine moderne Version der nobelpreisverdächtigen Pioniertat, die Ritter und Goethe vor über 200 Jahren vollbrachten.

Ästhetik als Richtschnur physikalischer Forschung

Vortrag im Bielefelder WissenschaftsForschungsKolloquium (I²SoS)

Wann: 28.1.2020, 16:15 bis 18 Uhr

Wo: Raum X-E0-226, Universität Bielefeld

Zusammenfassung: Wenn einem wissenschaftlichen Gedanken Schönheit zukommt, steigt seine Glaubwürdigkeit: Zu diesem Satz haben sich führende Physiker seit Kopernikus und Kepler bekannt, ohne rot zu werden. Umgekehrt ist manch ein wissenschaftlicher Gedanke zu hässlich, um wahr zu sein, und muss daher sterben. Doch warum dürfen sich Physiker an ihrem Sinn für Ästhetik orientieren? Ist Schönheit nicht viel zu subjektiv, um in das allerobjektivste Unterfangen einzufließen, das wir kennen? Ich werde dieses Rätsel aufwerfen, ohne es lösen zu können. Um es zu verdeutlichen, möchte ich pluralistischerweise verschiedene Kriterien dafür beleuchten, worauf Schönheit beim Experimentieren und Theoretisieren hinausläuft: z.B. Symmetrie, Überraschungskraft, Einheit in der Vielfalt. Obgleich diese Kriterien nicht identisch mit denen sind, die wir in den Künsten anwenden, sind sie mit ihnen verwandt genug – die Rede von Schönheit bedeutet in allen diesen Bereichen dasselbe. Könnte es nicht sein, dass unser Sinn für Ästhetik objektiver ist, als man gemeinhin denkt? Diese Frage werde ich mithilfe einer kleinen reductio ad absurdum positiv zu beantworten versuchen.

Goethe, Ritter, Ultraviolett

Vortrag für das Symposium Goethe im Netz: Neue Blicke auf Goethes Naturforschung im Kontext

Wann: 29.11.2019, 16 bis 17 Uhr

Wo: Lesesaal im Zentrum für Wissenschaftsforschung, Emil-Abderhalden-Straße 36, 06108 Halle an der Saale

Eintritt: frei

Hier finden Sie die offizielle Ankündigung

Himmlische Partituren

Gesprächskonzert zwischen Jürgen Rienow (Klavier), Arno Lücker (Klavier) und Olaf Müller (Philosophie) über Schönheit in Physik und Musik

Mit: ungeradem Jazz sowie Bachs Krebskanon (aus BWV 1079), Haydns Minuet al Rovescio (aus Hob. XVI:26), Beethovens Sonate c-moll (op. 10 No. 1), Weberns Variationen (op. 27)

Wann: Donnerstag, 7.11.2019, 20 bis 21.30 Uhr

Wo: Zeiss-Großplanetarium Berlin (Prenzlauer Allee 80, 10405 Berlin)

Eintritt: Karten zu 16 € (erm. 12 €) an der Abendkasse

Hier finden Sie die offizielle Ankündigung

Zusammen mit seinem ehemaligen Studenten, dem Musikwissenschaftler Arno Lücker, und dem Astronomen Dr. Jürgen Rienow entwickelt Olaf Müller Gedankenexperimente über die Schönheit der Symmetrie im Kosmos und in der Musik – unter Zuhilfenahme der riesigen 360-Grad-Planetariumskuppel. Dazu spielen die beiden Musiker live symmetrische, gespiegelte und rätselhafte Werke.